Mumien. Medizinisches Wundermittel und Party-Spaß?

Vor einigen Jahren tauchten im Bestand der Vatikanischen Museen zwei gefälschte Mumien auf. Statt aus dem alten Ägypten stammen sie aus dem 19. Jahrhundert Großbritanniens. Wir haben uns gefragt, warum sich jemand solche Mühe gegeben hat und bewusste Fälschungen herstellte, die es bis in eines der namhaftesten Museen geschafft haben. Dabei sind wir einer regelrechten Mumienmanie auf die Spur gekommen. In dieser Folge liefern wir euch die Hintergründe und die Folgen der ‚Mumienbegeisterung‘, die nicht erst in der Neuzeit um sich griff. Schon im Mittelalter – ausgehend vom Orient – waren Mumien ein beliebter Rohstoff. Ja, richtig gelesen, denn man verarbeitete die meist in Leinenbandagen vor Verwesungsprozessen geschützten Verstorbenen über Jahrhunderte weiter, zum sogenannten Mumia. Ein Allheilmittel, dessen Beliebtheit recht bizarre Früchte trug. Doch Mumia ist nicht gleich Mumia – auch hier wurde ‚gefälscht‘ was das Zeug hält, weil der Bedarf viel größer war als das Angebot. Was Napoleon mit der Begeisterung für Mumien zu tun hat und was es mit neuzeitlichen ‚Wickelpartys‘ auf sich hat, erfahrt ihr ebenfalls in dieser Folge.

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Shownotes:
Punt. Die Suche nach dem Gottesland des alten Ägypten

Bild: wikicommons

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