Singen und Sagen. Die Musik im Mittelalter

Den Klang des Mittelalters zeichnet vor allem eines aus: eine ganz andere Geräuschkulisse, als diejenige, die wir heute gewöhnt sind. Statt Fahrzeuglärm, dem Tickern einer Ampel und ähnlichen Stadtgeräuschen bestimmen knarrende Karren, Marktschreier und Hühnergackern. Was für den Alltag gilt, gilt auch für die Feste: Dröhnende Bässe, mehrstimmige Arrangements und riffige Gitarrensolos sucht man vergeblich. An ihrer Stelle stehen zarte Harfenklänge, durchdringende Pfeifen und für unser Ohr ungewohnte Harmonien. Musik des Mittelalters – nicht zu verwechseln mit Mittelalter-Folk oder Bardcore – ist daher recht gewöhnungs- und zum Teil erklärungsbedürftig. Um euch dieses spannende Thema angemessen zu präsentieren, haben wir uns die ‚historische Musikerin‘ Ulrike Bergmann eingeladen, die einige der Instrumente von damals zum Klingen bringt. Sie erklärt, wie aus Häkchen und Pünktchen Melodien arrangiert werden, und lässt uns weltliche Musik vom frühen bis ins ausgehende Mittelalter hören.

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Die gespielten Lieder in der Spielreihenfolge: Estampie douce; Nibelungenlied; Parzival; Untarnslaf; Dulce Solum (Carminum Buranum); C’est la fin; Trotto

Bild: Morgan Museum & Library MS M.638, fol. 39r

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