Karneval und Fastnacht. Die Narrenzeit im Spätmittelalter

Egal ob Fastnacht, Fassenacht, Fasching, Karneval oder Fastelovend – die Bezeichnung für die fünfte Jahreszeit verweist immer auf die anstehende Fastenzeit. Daneben geht es natürlich vor allem um ein (kontrolliertes) über die Stränge schlagen – auch schon im Mittelalter. Gerade für das Spätmittelalter an der Grenze zur Reformation sind viele Riten und Traditionen belegt, die wir uns zusammen mit der Literatur- und Buchwissenschaftlerin Myriam Bork für euch genauer angeschaut haben. Darunter finden sich die sog. Moriskentänze, Schembartläufe – die es auch heute noch in Nürnberg gibt –, Fastnachtsspiele in Wirtshäusern und Gesellenturniere. Obwohl die närrische Zeit auch eine gewisse Narrenfreiheit bedeutete, war dennoch nicht alles erlaubt und beispielsweise in der ersten Zeit der Reformation wurden allzu Papst feindliche Aufführungen von der Stadtobrigkeit unterbunden. Warum es trotzdem hin und wieder zu Nonnen- und Mönchsverfolgungen kommen konnte, wer sich verkleiden durfte und wer überhaupt an diesen Fastnachtsspielen teilnehmen durfte, erfahrt ihr in dieser Folge.

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