Opfer der Dramaturgie? Schwertkampf in Film und Fernsehen

Wenn Stahl auf Stahl trifft, freut sich der Zuschauer. Filme und Serien – seien sie aus dem Historischen- oder dem Fantasy-Genre – kommen heutzutage kaum noch ohne mindestens einen actiongeladenen Schwertkampf aus. Einzelne Produktionen wie ‘300’ oder ‘Spartacus’ treiben dieses Bedürfnis nach Blut und Klingen in einer einzigen Gewaltorgie auf die Spitze. Doch wie realistisch sind diese Actionszenen, wenn man mal die historischen und archäologischen Quellen zu Rate zieht? Zusammen mit dem Historiker und Fechter Philipp Heil, von Histo|Faber, spricht Marvin über gängige Schwertkampf-Klischees in Film und Fernsehen. Anhand von Produktionen wie ‘Königreich der Himmel’, ‘Outlaw King’ oder auch ‘The Witcher’ setzen sie das Gesehene in einen historischen Kontext und zeigen unter anderem auf, wie effektiv ein Schwert wirklich war, was es wog und was überhaupt das Hauptziel eines Fechters vor 700 Jahren war. Nicht außer Acht gelassen werden dabei die filmischen Rahmenbedingungen, die den Schwertkampf im Film zu eben jenem Endprodukt werden lassen, das wir lieben und/oder hassen.

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Shownotes-Link:
Tod’s Workshop
Matt Easton

Bild: Netflix / Katalin Vermes

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