Der falsche Friedrich. Ein Hochstapler als Kaiser

Historischer Identitätsdiebstahl: Auch bereits zu Zeiten der alten Römer war dies kein Kavaliersdelikt, schon gar nicht an der Schwelle des Hoch- zum Spätmittelalters, als es einen schnell auf dem Scheiterhaufen enden ließ.
Seit den 1260ern, in der Zeit des Interregnums nach dem Tod Kaiser Friedrichs II., tauchten immer wieder „falsche Friedriche“ im Heiligen Römischen Reich auf. Dieses Phänomen des wiederauferstandenen oder wiedergekehrten Herrschers gab es in der Geschichte mehrfach in Zeiten voller politischer und sozialer Umbrüche. Doch die Erfolgsgeschichte von Tile Kolup als Kaiser Friedrich stellt hier einen bemerkenswerten Fall dar: Rund ein Jahr lang gelang es ihm, Bauern, Bürger und Fürsten von dem Schwindel in verschiedener Form zu überzeugen und schließlich zum Ärgernis für den amtierenden römisch-deutschen König Rudolf von Habsburg zu werden. Die genaueren Umstände und Hintergründe erfahrt ihr in der Folge, genauso wie ihr Antworten auf die Fragen „Wie übertölpelt man ganze Städte“ und „Wie man überzeugend einen toten Kaiser mimt“ erhaltet. Viel Spaß beim Hören!

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Shownotes:
Jugendstil. Frauen als Kunst und Künstlerinnen um 1900
Der Kaiser ist tot, lang lebe die (römische) Republik [Podcast über das Interregnum 41 n. Chr.]

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Bild: BNF MS. Fr. 12400

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