Mittelalterbilder in Comics und Graphic Novels

In den letzten Jahren hat die Zahl von Comics, die ‚das Mittelalter‘ dem allgemeinen Trend folgend aktualisieren, weiter zugenommen. Quasi unüberblickbar ist inzwischen die Fülle an Bänden, die es mal nur mehr als Kulisse benutzen, mal explizit zur Geschichtsvermittlung. Auf Basis unserer letzten eigenen Forschung haben wir gemeinsam mit Tobias Enseleit von Mittelalter Digital über diese beiden Strömung in der Welt der Comics und Graphic Novels gesprochen. Dabei diskutieren wir, wie ähnlich dieses Medium im Vergleich zum Film in Teilen mit ‚dem Mittelalter‘ umgeht. Zum Beispiel dann, wenn es mehr ums ‚Wiedererzählen‘ von bereits bekannten Geschichten geht, wie im Fall der Artus-Legende, wobei dieser Trend durchaus klug genutzt werden kann, um aktuelle gesellschaftliche Diskurse einzubauen. Dann werden vor historischer Folie und einigen Klischees moderne Problematiken verhandelt. Das andere Extrem, das eher darauf abzielt bei aller Unterhaltung auch ein ziemlich realistisches und historisch akkurates Mittelalterbild zu vermitteln, kommt natürlich auch nicht zu kurz.

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Tobias und mittelalter.digital findet ihr u.a. auf Instagram (@mittelalter_digital) und auf ihrer Webseite mittelalter.digital.

Die angesprochenen Comic-Bände findet ihr hier verlinkt:
Broceliande – Der Wald des Kleinen Volkes 1: Die Quelle von Barenton
Lancelot 4: Arthur
Guillaume le maréchal
Hammaburg – Graphic Novel
Martin Luther – Ein Mönch verändert die Welt
Benedikt von Nursia – Bote des Friedens

Weitere Shownotes:
Die Artus-Serie „Cursed“. Geschichte oder schon Fantasy?
Streit um die Normandie. Die Belagerung von Gaillard 1203/4

Bilder: © Splitter Verlag (Zeichnung: Alexe, Szenario: Jean-Luc Istin, Olivier Peru)

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